Neubauten am Zürichsee – warum Taubenabwehr von Anfang an eingeplant werden sollte

Einleitung

Im Kanton Schwyz entstehen laufend Neubauten – besonders in Pfäffikon, Lachen und Wollerau. Moderne Architektur mit offenen Balkonen, Glasfassaden und Flachdächern wirkt attraktiv – auf Menschen wie auch auf Tauben.

Bauherren, die das Thema ignorieren, zahlen später oft doppelt.

Warum Neubauten betroffen sind

  • Offene Balkone: perfekte Nistplätze.
  • Flachdächer: geschützte Bereiche für Tauben.
  • Sichtbeton: nachträglich schwierig und teuer zu bearbeiten.

Typische Fehler beim Neubau

  1. Abwehr wird vergessen – Fokus auf Optik und Dämmung.
  2. Provisorische Lösungen – Plastiknetze, die unästhetisch und kurzlebig sind.
  3. Fehlende Beratung – Bauherren unterschätzen Folgekosten.

Praxisbeispiel Pfäffikon

Ein Neubau mit 35 Wohnungen verzichtete auf Abwehrsysteme. Bereits nach zwei Jahren waren Balkone verschmutzt, Rollläden blockierten. Nachrüstungskosten: CHF 25’000.

Zum Vergleich: Hätte man Gitter und Stopper direkt beim Bau eingeplant, wären die Kosten nur ein Drittel gewesen.

Geeignete Systeme für Neubauten

  • Edelstahlgitter: langlebig, farblich anpassbar.
  • Spatzen- und Taubenstopper: für kleine Öffnungen.
  • Bohrfreie Systeme: ideal für Sichtbeton.

Neubauten ohne Abwehr sind ein Risiko. Wer Vorsorge trifft, spart Kosten, schützt die Investition und vermeidet Ärger mit Mietern.

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